Erster Post 2015 – Das Jahr 2015!

Tja, mehr Content gab es dieses Jahr nicht. Warum? Weil ich schreibfaul war. 😜 Am Erlebten lag es sicher nicht. Denn erleben durfte ich ganz viel.

Den Jahresabschlusspost lass ich mir aber nicht nehmen. Das muss einfach.

Wenn 2014 als das Jahr der Verluste in meine Annalen eingeht, so soll und darf 2015 als das Jahr der Gewinne in selbige eingehen.

Gewonnen habe ich neuen Mut. Den Mut Neues zu beginnen.

Ich zog in eine neue Wohnung, lernte neue Menschen kennen, machte neue Erfahrungen.

2015 füllte sich mit aufregenden Erlebnissen mit tollen Menschen. Sei es Kletterausflüge (auch mehrtägig), Besuch von Comedians/Konzerten (Bodo Wartke), die Städtereisen nach Florenz, Linz, Utrecht und Stuttgart (Ingress) und weitere Reisen (Barcelona und ins Allgäu). Bestimmt habe ich das ein oder andere Erlebte auch schon nicht mehr so griffbereit im Kopf – aber im Herzen habe ich jedes und jeden, mit dem ich etwas erleben durfte.

Ich habe viel gelacht, wenig geweint und viele tolle Momente mit Sohn, Freunden und Familie verbringen dürfen. Dafür bin ich dankbar, denn selbstverständlich ist das ja nicht.

Beruflich lief in meinen Augen auch alles glatt. Dank einem tollen Betrieb, einem tollen „Chef“ und tollen Kollegen.

Zum Abschluss dieses Jahres schenkte mir dann noch mein Zahnarzt einen neuen Zahn. Ich kann also jetzt wieder mit voller Kraft zubeissen und wie er meinte: „Ein bisschen eitel muss man als Mann heute schon sein. Der Markt ist hart umkämpft.“ 😂

Sonst gibt es gesundheitlich keine Veränderungen. Alles gut, alles beim alten. Mein Kletter-/Kampfgewicht ist nochmals geschrumpft. Aber das finde ich gerade gut. So konnte ich meine Kletterleistung deutlich in den 7. Grad heben. 💪

Das Jahr 2015 also. Ein Jahr der Gewinne. Als wenn das nicht schon mehr ist als was manch anderer vom Jahr 2015 erhalten hat, bereichert mein Leben nun auch eine neue Liebe. Und mit ihr starte ich ins Jahr 2016. Ich bin gespannt, was 2016 da jetzt noch drauf setzen wird.

Meiner Familie, meinen Freunden, meinen Bekannten und euch, die ihr das hier lest, wünsche ich nun einen guten Rutsch ins neue Jahr und ein geiles 2016!

Habt den Mut euer Jahr mit neuen, aufregenden Erlebnissen zu füllen. Prost!

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Das Jahr 2014!

Lang ist’s her. Also zum letzten Post auf diesem meinem Blog. Aber hey, man soll die Hoffnung auf mehr Content ja nie aufgeben.

Was aber nie fehlen darf: Mein Jahresabschlußpost. Fangen wir direkt an:

Das Jahr 2014 – für mich persönlich in erster Linie das Jahr der Verluste, auch wenn der November und der Dezember sich echt Mühe gegeben haben, das wieder rauszureißen 😉

2014 musste ich mich von 4 Zähnen trennen – ok, auf die kann ich gut verzichten. Unangenehm waren nur die vielen Entzündungen, die dazu führten, dass man mich mit Antibiotika voll pumpte. Ansonsten ging es mir gesundheitlich aber top. Der Rücken gibt dank ausgiebigen Kletterunternehmungen (manche sagen sogar Sport dazu) Ruhe.

Den schwersten Verlust brachte mir dann der September. Der Tod meiner Mutter. Wenn man seine nächsten, engsten Verwandten nach schwerer Krankheit beerdigen muss, dann passiert plötzlich etwas sehr erstaunliches. Sofort kommt ein Gedankenkarussell in Gang, das manch einen erst einmal aus der Bahn wirft. Gerade dieses Gedankenkarussell hat dafür gesorgt, dass ich vieles in Frage stellte und für 2015 entschieden habe, etwas Neues zu wagen. In kleinen und vielleicht auch in großen Schritten.

Durch den Todesfall habe ich auch ganz praktisch gelernt, was man alles beachten, bearbeiten und organisieren muss. Die Beerdigung selbst nimmt einem ja noch der Bestatter zu einem großen Teil ab, aber der Papierkram, der dann im Nachgang entsteht. Kein Spaß. Aber was muss, muss. Ebenso das „Entsorgen“ des persönlichen Hab und Guts ist harte Arbeit. Harte emotionale Arbeit.

In diesem Zuge möchte ich allen Freunden danken, die mir geholfen haben. In jeder Hinsicht. Ob tatkräftig oder einfach nur durch die richtigen Worte – oder meist auch einfach nur durch Zuhören. Das möchte ich auch 2015 nicht missen.

Allerdings brachte 2014 auch Gutes. Durch die Hilfe, die ich meiner Mutter in Ihrer Krankheit geben konnte, konnte ich ihr nochmals sehr viel näher kommen, als ich das je für möglich gehalten habe. Auch wir Brüder rückten näher aneinander.

Zudem durfte ich auch ein paar wunderschöne Erlebnisse verbuchen, meist erlebt mit alten und neuen guten Freunden – darunter die verschiedenen Ingress-Events (Helios in München, Darsana in Barcelona), die Reise zu meinem Bruder nach Barcelona, schöne Tage an der Ostsee, das Doro-Konzert und viele kleine und große Erlebnisse mit meinem Sohn.

Das Arbeitsjahr 2014 lief ebenso gut und positiv und endete mit einer Weihnachtsfeier, die sagen wir – legendär war! 😀

2015 werden die Karten noch einmal komplett neu gemischt. Berufliches bleibt – aber privat wird sich vieles ändern. Wohin die Reise führt, ist noch nicht ganz klar. Aber das exakte Ziel soll erst einmal nicht so wichtig sein. Erst einmal möchte ich mich auf den Weg machen.

Euch wünsche ich, dass eure Reise ins Jahr 2015 beginnt, wie ihr euch das vorstellt und das 2015 für euch nur Gutes bereithält.

In diesem Sinne: Rutscht gut rüber und Alles Gute für ein tolles Jahr 2015!

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Heartbleed – ein Proof-of-Concept

Heartbleed hat echt der Teufel gesehen. Ehrlich. Den Bug zu schließen war ja noch recht stressfrei. Schließlich musste ich ja (nur) ca. zwei gute Dutzend Server updaten. Aber was mir echt Kopfschmerzen bereitet, ist das Tauschen/Erneuern der SSL-Zertifikate auf den Webservern.

Und weil das Erneuern schon nicht aufwendig genug war, müssen jetzt auch noch alle Zertifikate widerrufen werden.

Aber auch das stellt letztlich nicht sicher, ob die User nun einer Man-in-the-middle-Attacke entgehen können. Denn jeder Browser geht mit widerruften Zertifikaten anders um. Am schlimmsten ist da meiner Meinung nach Chrome. Der prüft das nämlich in der Standard-Einstellung gar nicht und warnt den Benutzer nicht.

Bleibt also nur zu hoffen, dass 1. niemand den privaten Schlüssel+Zertifikat stehlen konnte und 2. niemand bis zum regulären Ablauf der Zertifikate Man-in-the-middle-Attacken startet.

Für mich ist Heartbleed aber noch ein wenig mehr, als „nur“ ein Sicherheitsloch, ein Bug, der halt mal vorkommen kann. Es gehen ja auch Gerüchte um, dass die NSA den Entwickler bezahlt hat, um den Bug schon vor 2 Jahren einzubauen. Lassen wir das mal so stehen.

Viel schlimmer finde ich aber, dass damit doch bewiesen wurde, dass selbst OpenSource-Software eben nicht vor solchen Fehlern geschützt ist. Ja ja, es kann theoretisch jeder den Code einsehen. Aber das wird eben von zu wenigen getan und Fehler bleiben meist lange Zeit unentdeckt.

Was haben wir noch vor Wochen über Apple und ihren SSL-Bug gelacht und gespottet. Jetzt müssen wir das fairerweise über ein OpenSource-Produkt tun.

In meinen Augen ist nur eins sicher: nichts.

Egal welche Art von Software wir einsetzen, ob closed oder open source, wir können uns nie sicher sein, dass nicht ein „Fehler“ existiert, der unsere Daten offenlegt.

Bleibt nur eins: Vertrauen. In was – muss dann jeder für sich selbst entscheiden.

In diesem Sinne möchte ich euch zur Thematik passend noch folgenden Artikel ans Herz legen: „Heartbleed Exposes a Problem With Open Source, But It’s Not What You Think

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